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16:54

Окончательный отчет

В Новый год - без старых долгов! Окончательный отчет о конференции "Ломоносов и Гумбольдт" подготовлен с участием профессора Татьяны Иларионовой и направлен спонсорам, в первую очередь, в Фонд им.Александра фон Гумбольдта (Германия). В конференции 14 - 17 ноября 2011 года приняло участие более ста ученых разных специальностей, городов и стран. На ней выступили известные историки, физики, химики, представители других естественнонаучных и гуманитарных дисциплин.

На немецком языке отчет представлен ниже:

BERICHT

ueber den Humboldt-Kolleg

“Lomonossov und Humboldt: wisschenschaftliche russisch-deutsche Zusammenarbeit – von gestern bis heute”

im Rahmen der Internationalen Konferenz “Lomonossov-2011”

an der Moskauer Staatlichen  M.W.Lomonossov Universitaet

Transform-Saal der Intellektuellen Bibliothek

(Lomonossovskij pr., 27, Erdgeschoss)

 

den 14. – 17.November 2011

 

 

2011 feierte man in Russland das 300jaehrigen  Jubilaeum des beruehmten russischen Gelehrten Michail Lomonossov. Er hat seinerzeit in Deutschland studiert, wurde ein Gruender der russisch-deutschen wissenschaftlichen Beziehungen.

Moskauer Staatlichen M.W.Lomonossov-Universitaet organisiert anlaesslich des Jubilaeums eine breite Konferenz “Lomonossov-2011”, die an der staatlichen Ebene begrueest wurde. In deren Rahmen wurde nur eine internationale Konferenz organisiert - der Humboldt-Kolleg “Lomonossov und Humboldt: wisschenschaftliche russisch-deutsche Zusammenarbeit – von gestern bis heute”. Seine Grundidee wurde von den Humboldtianer Vice-Rektor der Moskauer Universitaet Prof. Kchochlov vorgeschlagen: eine Separate wissenschaftliche interdisziplinaere Diskussion durchzufuehren, um die Probleme der Geshichte der Wissenschaft, wissenschaftlicher Mobilitaet, Vielseitigkeit der  Wissenschaft zu betrachten. In diesem Sinne wurden zwei historischen Beispiele, die fuer die Gegenwart aktuell sind, vergleichbar und lehrhaft: Beispiel von Michail Lomonossow und Beispiel von Alexander von Humboldt.

Beide waren Entdecker der neuen wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungsfelder, beide waren Mutlidisziplinaer, beider waren mobil: Der Russe hat seine Kenntnissen in Deutschland als Student erhalten; der Deutsche war als erfahrener Gelehrte durch Russland unterwegs. Obwohl lag zwischen ihnen eine Epoche, bleiben beide Gelehrte als wichtige Nachlass und Vorbild fuer die moderne wisschenschaftliche Entwicklung. Zu diesem Thema sprachen Prof.Dr.Vitalij Novik, die Physische Fakultaet der Moskauer Staatliche M.W.Lomonossov Universitaet, Dr.Tatjana Popova, Dozentin an der Filiale der Sankt-Petersburgischen Staatlichen technischen Marineuniversitaet in der Stadt Sewerodwinsk, Dr.Natalja Rostislavlewa, Dozentin an der Russischen Staatlichen Humanitaeren Universitaet, Prof.Dr.Tatjana Judina, Moskauer Staatliche Universitaet. Diese Vortraege haben eine lebhafte Diskussion hervorgerufen.

Den Kolleg haben die promonenten russischen Wissenschaftler mit den Reden eroeffnet. Prof.Dr.Alexander Tschubarjan, Direktor des Institut fuer Weltgeschichte, Mitglied der Russischen Akademie der Wisschenschaft, sprach ueber die Verwendung in heutigem Russland der Humboldt-Idee der Integration von Wissenschaft und Ausbildung. Es waren die Zwischenergebnisse der Bildungsreform zur Sprache gebracht. Prof.Dr.Alexej Kchokchlov, Vice-Rektor der MGU, Lehrstuhlleiter fuer Physik der Polymeren, Mitglied der Russischen Akademie der Wisschenschaft, Prof.Dr.Nikolai Sefirof, Lehrstuhlleiter der Angewandte Chemie der Chemischen Fakultaet der MGU, Mitglied der Russischen Akademie der Wisschenschaft, Akademiemitglied der Russischen Akademie der Wissenschaft Vladimir Fortov haben ueber ihre aktuelle Forschungen erzaehlt: Ueber “Kluge”  Polymeren; Interpenetration and interenrichment of medicinal and organic chemistry; Experimente der Staub-Plasma in der Welltall. Alle vier Redner haben besondere Aufmerksamkeit der russisch-deutschen wissenschaftlichen Zusammenarbeit in ihren Gebieten gewidmet. Darueber hat auch Dr. Inna Korepanova, Dozentin an der Moskauer Stadtuniversitaet fuer Psychologie und Paedagogik gesprochen.

Es war eine Reihe von Grussworten der   Gastgeber und Gaeste des Kollegs: vom dem Praesidenen des Moskauer Humboldt-Klubs Prof. Zadkov, von Alexander von Humboldt-Stiftung Dr.Mehlich, von der Moskauer Staatliche M.W.Lomonossov Universitaet Prof.Dr.Alexej Kchokchlov, Vice-Rektor der MGU, von der Deutschen Botschaft Leiter der Abteilung Wissenschaft Karsten Heins, von der DFG Leiter des Moskauer Bueros Jorn Achterberg, von der DAAD Keiter des Moskauer Bueros Ch. Berghorn.

Der Verlauf des Kollegs wurde nach den Wissenschaftszweigen organisiert. Fast alle Sitzungen wurden in Format der Plenarsitzungen stattgefunden.

Die erste inhaltliche Berichte praesentierten die Chemiker, darunter auch deutsche Professoren:  Prof.Dr.Knud Nierhaus, Max-Plank-Institut fuer molekularen Genetik, Berlin, Deutschland, Prof.Dr.Klaus Aktories, Max-Plank-Institut  fuer  experimentelle und klinische Farmakologie Albert-Ludwig-Universitaet Freiburg,  Prof.Dr. Dietmar Mobius, Max-Plank-Institut. Die Berichte der Natirwissenschaftler waren auf Englisch. Sie stellten sowohl konkrete Ergebnisse von einigen Forschungen, als auch philosophische Ueberlegungen ueber den Verlauf der modernen Suchen und Entdeckungen in der Chemie dar.

Am Abend den 15.November fand ein Empfang fuer die Humboldtianer und Gaeste statt. Am Vorabend des Kollegs an 14.November lad die Deutsche Botschaft die Praesidenten der Humboldt-Klubs, die nach Moskau kamen, wie auch die Mitglieder des organisatorischen Komitees des kollegs zu einem  Abendessen ein. Beide informelle Massnahmen waren wichtig fuer die Besprechungen der Humboldt-Aktivitaeten und weitere Plaene der Humboldtianer.

Am 16.November erhielten zuerst die Physiker das Wort, danach fand eine Session der Biologen und Biochemikern statt. Nachmittags sprachen die Geisteswissenschaftler.

Es war eine Moeglichkeit fuer den Rednern, nicht nur einege Ergebnisse der Forschungen zu praesentieren, sondern auch ueber die Zusammenarbeit mit den auslaendischen, in erster Linie deutschen Kollegen zu sprechen. Man konnte feststellen, dass heute eine erfolgreiche Kooperation in Bereiche Laser-Physik, Mathematik, Informatik, Planetologie, Biochemie, Archeologie, Geschichte und mehrere andere Gebiete gibt. Mehrere Ergebnissen und Methoden waren in Rahmen des Kollegs zum ersten Mal dargestellt.

Inhaltsreich waren die Referate der Geisteswissenschaftler. Es wurden neue historische Fakten und Themen beschieben.

Danach wurde ein Rundtischgespraech. Er war speziell den Problemen der russisch-deutschen Zusammenarbeit gewidmet. Es wurde festgestellt, dass die Alexander von Humboldt-Stiftung eine grosse  Rolle in dieser Zusammenarbeit spielt, dass die Kontakte, die einmal festgestellt wurde, weiter entwikelt  sind. Diese Zusammenarbeit betrifft solche Gebiete der Foschung, wie Organisation der Wissenschaft, nanostrukturellen Metallen, Kernmedizin, Biochemie, Theologie, Wirtschaftslehre.

 Am 17.November war der “Tag der Jugend”: Das Wort erhielten die Nachwuchswissenschaftler, ueberwiegend die Chemiker, aber auch Biochemiker,  Mediziner und Tieraerzte. Es waren die Studenten, Doktoranden und Mitarbeiter von Professoten Vladimir Tischkov, Sergej Zaitzev, Anatolij Sidonerko.

Abschiesend wurde am 17.November eine Diskussion durchgefuehrt, wo die Probleme des wissenschaftlichen Nachwuchses wie seine Mobilitaet und Perspektive in Russland besprochen wurden.

Die Ziele des Kollegs, neue wissenschaftliche Ergebnisse bekanntzumachen und die Rolle zwei Genien wie Lomonossov und Humboldt hervorzuheben, wurden erreicht. An dem Kolleg haben ueber ein Hundert Interessenten teilgenommen.

Es waren unter den Redner die Vertreter der mehreren Staedte: Sewerodwinsk (Gebiet Arhangelsk), Novosibirsk, Ishevsk (Republik Udmurtien),  Irkutsk, Sankt-Petersburg, Ufa, Vladivostok, Abakan (Republik Chakassien), wie auch andere Laender –  Deutschland, Ukraine und  Moldova. Unter den Zuhoerern  waren auch Studenten und Gaeste aus Azerbaidshan, und Serbien. Die Moskauer vertraten die wichtigsten Bildungs- und Forschungszentern des Landes.

Der Humboldt-Kolleg wurde von dem organisatorischen Komitee vorbereitet. Seine Mitglieder waren: Mitglied der Russischen Akademie der Wisschenschaft Prof. Alexander Tschubarjan (Co-Vorsitzende); Mitglied der Russischen Akademie der Wisschenschaft Prof. Alexej Kchokchlov (Co-Vorsitzende); Victor Zadkov (Physik); Wladimir Tischkov (Chemie); Tatjana Ilarionova (Philosophie); Andrei Jakovlev (Oekonomie); Michail Bibikov (Geschichte); Victor Zetlich (Biologie); Sergei Nikitov (Physik); Sergei Popel (Erdkunde).

Zum Kolleg wurde ein Sammelband mit den 30 Artikeln der Humboldtianer vorbereitet. Der Sammelband wurde in drei Kapitel gegliedert: “Zwei Genie in der Geschichte Russland und Deutschland”, “Internationale geisteswissenschaftliche Zusammenarbeit in der Gegenwart und heute”, “Die Entwicklung der Traditionen: moderne naturwissenschaftliche Forschungen”. Die Auflage des Sammelbandes war 120 Exemplare, sie kamen auch in der fuehrenden Bibliotheken Russlands wie auch in der internationalen Register.

 

Prof. Tatjana Ilarionova,

Vorstandsmitglied des Moskauer Humboldt-Klubs

den 2.Januar 2012, Moskau

 

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